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Spannende Technik

: Hainbuch


Um in der Ausbildung auch moderne Technologie zum Einsatz zu bringen unterstützt die Hainbuch Austria GmbH das Ausbildungszentrum Braunau mit Spannsystemen aus der Torok und Manok-Reihe. Technologie, die im täglichen Arbeitseinsatz wertvolle Dienste leistet, wird so bereits für Lehrlinge nutzbar und hilft mit, die große Bandbreite der Spanntechnik für die Zerspanung kennenzulernen. Von Georg Schöpf, x-technik

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Die Verwendung der Spannmittel wird erlernt und geübt, bis jeder Handgriff sitzt.

Die Verwendung der Spannmittel wird erlernt und geübt, bis jeder Handgriff...

Dass Lehrlingsausbildung nicht immer vollständig im Betrieb erfolgen muss beweist das Ausbildungszentrum Braunau GmbH schon seit über 20 Jahren. 1995 hat die in Ranshofen ansässige AMAG entschieden, die Lehrlingsausbildung auf neue Beine zu stellen und hat diesen Bereich in Zusammenarbeit mit dem BFI Oberösterreich ausgegliedert. Im Braunauer Industriegebiet ist so ein Ausbildungszentrum entstanden, das mittlerweile für 45 Betriebe aus der Region die praktischen Ausbildungsanteile für unterschiedliche Berufsbilder ganz oder teilweise übernommen hat. Zu den Nutzern dieser Leistung gehören namhafte Unternehmen wie AMAG, HAI oder KTM ebenso, wie zahlreiche klein- und mittelständische Unternehmen.

Auf über 2.000 m² finden die Ausbildungsanteile für die unterschiedlichen Bereiche statt, wovon gut 600 m² allein auf die Zerspanung entfallen. Diese ist mit modernen Dreh- und Fräsmaschinen bis hin zu Robotertechnik ausgestattet. Über 300 Lehrlinge durchlaufen jährlich ihre Ausbildung am ABZ in Braunau.

Breitgefächertes Ausbildungskonzept

Im ABZ werden die Bereiche Zerspanung, CNC/CAD/CAM, Mechanik, Elektrotechnik, Schweißen sowie kaufmännische Module angeboten. Die Unternehmen, die ihre Lehrlinge im ABZ ausbilden lassen, können aus diesen Bereichen genau diejenigen Inhalte auswählen, die für ihre jeweiligen Ausbildungsberufe erforderlich sind. Ebenso ist man beim ABZ in der Lage die TÜV-Prüfungen für Schweißtechnik abzunehmen sowie die Lehrlinge auf ihre Lehrabschlussprüfung vorzubereiten. „Mit unseren Ausbildungsmodulen sprechen wir aber nicht nur Lehrlinge an, sondern bewegen uns auch zu einem hohen Prozentsatz im
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In der CAD/CAM-Ausbildung wird gezeigt, wie CNC-Maschinen programmiert werden und wie man mit einer Industriesteuerung umgeht.

In der CAD/CAM-Ausbildung wird gezeigt, wie CNC-Maschinen programmiert werden...

Bereich der Erwachsenenaus- und -weiterbildung“, erklärt Dieter Geisberger, der das ABZ leitet. Er ist neben seiner Leitungsfunktion auch Österreichs Experte bei den Berufsweltmeisterschaften WorldSkills für den Bereich CNC Drehen.

Dadurch erhält jeder Lehrling genau die Inhalte vermittelt, die er später im Beruf braucht. „Wir legen besonderen Wert darauf, dass die Ausbildungskonzepte auf die Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens und Lehrlings angepasst werden. Nur so wird gewährleistet, dass ein reibungsloser Übergang ins Berufsleben im Betrieb gelingt“, ergänzt Martin Weiß, Meister Zerspanung und CAD, der am ABZ auch für die Kurs-Koordination verantwortlich ist.

Moderne Technologien

Dabei achtet man am ABZ stets darauf, dass in der Ausbildung ein Mix aus bewährten, konventionellen und modernen Technologien vermittelt wird. „Die Lehrlinge müssen zunächst den Umgang mit dem jeweiligen Werkstoff und den dazu passenden Werkzeugen erlernen. Sie müssen quasi ein Gespür dafür entwickeln, wie die einzelnen Faktoren und Komponenten zusammenwirken. Haben sie dieses Grundverständnis erlangt, ist es natürlich erforderlich auch moderne Werkzeuge und Maschinen kennenzulernen“, erzählt Geisberger. Dieser Ansatz kommt auch bei den Spannmitteln zum Tragen. Spannmittel sind Zubehörteile zu Maschinen, mit denen Werkstücke in die Bearbeitungsmaschinen eingespannt werden. Diese sorgen dafür, dass das Werkstück sicher in der Maschine hält, wenn es bearbeitet wird. „Die Lehrlinge müssen lernen, dass eine genaue
und effektive Zerspanung nur dann möglich ist, wenn das Werkstück fest eingespannt ist. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Beim Drehen ist das klassisch das Dreibackenfutter. Moderner hingegen geht es mit Spannsystemen, die das Werkstück enger umfassen, wie zum Beispiel die Spannsysteme von Hainbuch“, geht Weiß ins Detail.

Spannen wie in der Industrie

„Uns ist es besonders wichtig, dass schon Lehrlinge in der Ausbildung mit modernen Spannmitteln Erfahrung sammeln können. Darum unterstützen wir als Spannmittelhersteller aktiv Betriebe wie das ABZ. Unser HAT-Baukastensystem ermöglicht es mit geringstem Aufwand unterschiedlichste Werkstücke sicher zu spannen. Wir unterstützen Ausbildungsbetriebe dabei, die richtige Auswahl für die jeweiligen Aufgaben zu treffen, so dass eine möglichst umfassende Ausbildung möglich wird. So bietet das im ABZ verwendete Torok-Spannfutter mit den dazugehörigen Spannköpfen modernste Spanntechnologie, wie sie auch in der Industrie eingesetzt wird. Speziell wenn es um genaue Bearbeitungsoperationen geht, ist sicheres Spannen besonders wichtig. Auch für das Spannen im Fräsbereich haben wir auf die Anforderungen in der Ausbildung Rücksicht genommen. In der beim ABZ eingesetzten Carbonausführung wiegt der MANOK Spannstock nur etwa 11 kg im Vergleich zu 24 kg in der herkömmlichen Ausführung, was für einen Ausbildungseinsatz schlicht zu schwer wäre“, schildert Richard Gierlinger, Geschäftsführer der Hainbuch in Austria GmbH seine Motivation Ausbildungsbetriebe mit moderner Technologie zu unterstützen.

Die Verwendung der Spannmittel wird erlernt und geübt, bis jeder Handgriff sitzt.
In der CAD/CAM-Ausbildung wird gezeigt, wie CNC-Maschinen programmiert werden und wie man mit einer Industriesteuerung umgeht.
Im Ausbildungszentrum erfahren die Lehrlinge, wie in der Industrie gearbeitet wird und lernen die eingesetzten Betriebsmittel kennen.
Spannköpfe, wie sie im Hainbuch Torok SE Spannfutter zum Einsatz kommen zählen zu den modernsten Spannmitteln auf dem Markt.
Der Hainbuch MANOK SE CFK-Spannstock dient dazu, um Werkstücke in einer Fräsmaschine sicher für die Bearbeitung zu befestigen.


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